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Editorial

20.02.2020

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Herbst startet einer der größten Wirtschaftsskandale der Geschichte. Mit Ansage, mit altbekannten Mechanismen. Opfer werden wir alle. Am schlimmsten trifft es aber die Armen der Armen. Worum geht es?

Ab Oktober werden die Elfenbeinküste und Ghana höhere Preise für Kakao durchsetzen. 80 % des weltweiten Kakaoanbaus kommen aus Westafrika, sonst hätte eine solche Ansage gar keine Erfolgschancen. Es sollen Preise durchgesetzt werden, wie sie von sehr vielen Abnehmern schon jetzt für fair gehandelten Kakao bezahlt werden, also mindestens 1.800 Dollar pro Tonne. Der Kakaopreis zieht bereits an. Es spricht einiges dafür, dass sich Verarbeiter schon jetzt eindecken. An dieser Rally nehmen auch wir teil. Ein Absacken der Preise ab Oktober ist als sicher anzunehmen.

Gerechtfertigt wird der Aufschlag mit den niedrigen Verdiensten der Kakaobauern. Tatsächlich liegt der Verdienst in Westafrika bei durchschnittlich 1,20 Dollar am Tag. Die Armutsgrenze wird gegenwärtig bei 1,90 Dollar/Tag gesetzt. Niemand auf dieser Welt kann eine Aufbesserung seines Lohns so sehr gebrauchen wie die Kakaobauern. Das werden auch die Konsumenten verstehen und bereit sein, den Aufpreis (plus den Aufpreis, den die Händler dann mit dieser Rechtfertigung noch mal aufschlagen) zu bezahlen. Also alles schön und gut, oder?

Wer auf ein Funktionieren dieses Systems vertraut, glaubt auch noch den Pünktlichkeitsstatistiken der Bahn. Man braucht nur mäßige Menschenkenntnis, um zu wissen, dass von den 400 Dollar Aufschlag pro Tonne nicht ein einziger Cent bei den Bauern ankommen wird. Dafür sorgt schon der Mechanismus derjenigen, die ihn sich ausgedacht haben, um das Geld in die eigenen Taschen umzuleiten. Der Aufschlag wird nämlich nicht an die Bauern ausgezahlt, sondern wandert in einen Fonds "für Zeiten schlechterer Preise". Wenn eines so sicher ist wie der Sonnenaufgang morgen, dann, dass wir in absehbarer Zeit die Schlagzeile lesen werden "Milliarden aus Kakaohilfsfonds spurlos verschwunden". Wenn sich die Milliarden überhaupt ansammeln und nicht schon vorher in Korruptionskanälen versickern. Es wird erfolglose Ermittlungen geben, vielleicht ein Bauernofer gesucht, das ein paar Euro an die Staatskasse zahlt (damit ein kleiner Bonus für die Plünderer herumkommt) und die Ärmsten der Armen schauen wieder in die Röhre. Leider hat dieses Editorial kein Happy End.

Mit freundlichem Gruß
Bernhard M. Klinzing
Redaktion

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++ Updates ++

Wenn es zwischen zwei Börsenbrief-Ausgaben eine neue Einschätzung zum Markt oder zu bestimmten Aktien gibt, die sofortiges Handeln erfordert, schreiben wir Ihnen hier ein Update, damit Sie mit Ihren Investments immer am Puls der Zeit sind.

21.2.2020 Allianz operativ bei 2,8 Mrd. Euro
20.2.2020 Peoples Bank of China lockert die Geldpolitik weiter
20.2.2020 Telefonica sieht Markt stabil
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++ Utility low correlation ++

Hier sehen Sie Übersichten unseres Depots
Utility low correlation.

19.2.2020 Order
19.2.2020 Depot
17.2.2020 Abgeschlossene Positionen
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++ GMS 23 Depot ++

Hier sehen Sie Übersichten unseres Depots
Global Momentum Strategy 23. Bitte beachten Sie:

Dieses Musterdepot ist wegen des höheren Risikos nur für spekulativ geneigte Anleger sinnvoll.

17.2.2020 Order
17.2.2020 Abgeschlossene Positionen (Auszug)
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