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Editorial

25.02.2021

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

plötzlich ist sie da, die Angst vor der Inflation. Und mit ihr steigen plötzlich die Zinsen. Letzteres wird als Grund dafür herangezogen, warum die Attraktivität von Aktien sinken könnte. Was bei den zahlreichen Orgien der Geldvermehrung in den letzten Jahren ganz vergessen wird: Es handelt sich dabei lediglich um eine Normalisierung.

Dass die Zinsen bei Null oder sogar darunter liegen, ist manipulativ herbeigeführt. Vielleicht aus gutem Grund, aber es war ein Eingreifen zur Staatsfinanzierung. Der Zins ist der Preis, den man für Geld bezahlen muss, das man nicht hat. Dieser Preis wurde von den Notenbanken derart manipuliert, damit ein wichtiger Marktmechanismus außer Kraft gesetzt wurde. Nämlich der der richtigen Allokation von Kapital.

In der Wirtschaft hat der Nullzins zu einer Abschaffung der Schumpeterschen kreativen Zerstörung geführt. Unternehmen, die nicht effizient sind, die am Markt ihre Kapitalkosten zu Normalbedingungen nicht hätten decken können, werden mit den manipulierten Zinsen künstlich am Leben gehalten. Kapital und sogar Arbeitskraft wird so fehlgeleitet. Es wurde schlicht der Wettbewerb ausgeschaltet. Das riecht nicht nur nach Planwirtschaft, das ist Planwirtschaft. Venezuela, die Sowjetunion, die DDR: Diese Beispiele sollten eigentlich genügen, um festzustellen, dass Sozialismus mehr oder weniger in Verelendung und Zerfall mündet.

Dass es bei den Renditen auf dem Zinsmarkt zu einer Normalisierung kommt, hat daher auch positive Aspekte. Es werden Unternehmen auf der Strecke bleiben, die ihre Kapitalkosten nicht mehr erwirtschaften können. Diese fallen aus dem Wettbewerb, die Starken werden überleben. Das mag unsozial sein, funktioniert im Gegensatz zu den Modellen in den sozialistischen Ländern aber.

Die Aktienmärkte können mit steigenden Zinsen gut leben, wie die Erfahrung zeigt. Die Differenz zwischen Dividenden- und Anleiherenditen ist mit 1,5 %-Punkten in den USA und rund 2 %-Punkten in Europa noch groß genug, um Aktien den Vorzug zu geben. Die Renditen müssten also deutlich stärker und schneller steigen, bevor sich Anleger in Anleihen umschichten. Das sehen wir nicht. Im Gegenteil, wir halten den Anleihemarkt derzeit für gänzlich unattraktiv. Die höheren Zinsen am langen Ende signalisieren neben der Normalisierung auch eine überzeugende Konjunkturperspektive. In einem solchen Umfeld keine Aktie zu besitzen, wäre ein Fehler.

Mit freundlichem Gruß
Ihre FB-Redaktion

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++ Updates ++

Wenn es zwischen zwei Börsenbrief-Ausgaben eine neue Einschätzung zum Markt oder zu bestimmten Aktien gibt, die sofortiges Handeln erfordert, schreiben wir Ihnen hier ein Update, damit Sie mit Ihren Investments immer am Puls der Zeit sind.

25.2.2021 BAYER will einen Teil des Agrarchemiegeschäfts losschlagen
25.2.2021 NVIDIA mit vollem Schub
23.2.2021 VARTA wurde zuletzt fallengelassen wie eine heiße Kartoffel.
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++ Drawdown9 ++

Hier sehen Sie Übersichten unseres Depots
Drawdown9. Bitte beachten Sie:

Dieses Depot wurde im Zuge einer Umstrukturierung des Frankfurter Börsenbriefs per Jahresende 2020 eingestellt. Die Übersicht der abgeschlossenen Positionen ist noch eine Zeitlang einsehbar. Beginnend mit der ersten Ausgabe für 2021 werden ein konservatives und ein spekulatives Depot direkt im Börsenbrief geführt.

31.12.2020 Abgeschlossene Positionen (Auszug)
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++ GMS 23 Depot ++

Hier sehen Sie Übersichten unseres Depots
Global Momentum Strategy 23. Bitte beachten Sie:

Dieses Depot wurde im Zuge einer Umstrukturierung des Frankfurter Börsenbriefs per Jahresende 2020 eingestellt. Die Übersicht der abgeschlossenen Positionen ist noch eine Zeitlang einsehbar. Beginnend mit der ersten Ausgabe für 2021 werden ein konservatives und ein spekulatives Depot direkt im Börsenbrief geführt.

31.12.2020 Abgeschlossene Positionen (Auszug)
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