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DEUTSCHLAND
Amalphi: Kleine Ärzte-SAP startet


Die Digitalisierung wurde in Deutschland vernachlässigt und ist ein Dauerthema. Bei der Digitalisierung von Arztpraxen hat die Amalphi AG große Ambitionen. Durch die Einbringung des Softwarespezialisten medondo per Reverse-IPO stellt sich die Gesellschaft neu auf. Deren Software deckt alle wichtigen Prozesse einer Praxis in einer Plattform ab, von der Abrechnung, der Terminplanung bis zu Personal und medizinischen Belangen. Man könnte die Firma als „bessere CompuGroup“ titulieren. Der Betrieb der Software läuft per Nutzung in der Cloud. Aufseiten der Ärzte heißt das Planbarkeit, sinkende Kosten in der Verwaltung und dank weniger Abrechnungsfehlern höhere Erlöse und damit mehr Umsatz. Kosten für die Nutzung: 0,89 % des Praxisumsatzes. Die Markteinführung in der DACH-Region läuft gerade an. Allein in Deutschland setzt die Branche gut 100 Mrd. € um, ein Drittel davon bei Zahnärzten, wo medondo ein Umsatzpotenzial von gut 70 Mio. € bei 25 % Marktanteil hat. Weitere 30 Mio. sollen von sonstigen Praxen kommen. Das ist die Umsatzperspektive per 2026/27.
In etwa 3 Jahren sollen 30 Mio. € Umsatz und ein Gewinn je Aktie von 0,60 € machbar sein. Börsenwert aktuell rund 50 Mio. €. Branchenüblich sind KGVs um 20 und damit Kurse jenseits von 10 €, was einer Verdoppelung entsprechen würde. Die Firma steckt zwar noch in den Kinderschuhen - ein Investment ist entsprechend spekulativ, aber zugleich auch hochinteressant.

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