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Gold ist kaum zu stoppen.


Mit etwas Phantasie haben wir im letzten Herbst die Geburt eines mehrjährigen Trends erlebt, der nicht zuletzt Auswuchs der neuen politischen Koordinaten ist.


Notenbanken sammeln so viel Gold wie seit 1971 nicht mehr. Damals entschieden sich die USA, aus dem Goldstandard auszusteigen. In diesen Briefen hatten wir sehr frühzeitig auf diese Entwicklung hingewiesen. In Ausgabe 45/18 (Goldpreis damals noch bei 1.200 Dollar/Unze): „Der Goldmarkt spielt das Thema Russland. In der jüngsten Statistik des World Gold Council sprangen vor allem die um 22 % gestiegenen Notenbank-Käufe ins Auge. Von den 148,4 Tonnen zeichnet Russland allein für 92,2 Tonnen verantwortlich. Was steckt dahinter? Putins Agenda will die russische Wirtschaft bis 2024 vom US-Dollar abkoppeln. Um dem Rubel auf dem internationalen Devisenparkett Vertrauen zu verschaffen, ist eine Goldbasis sicherlich keine schlechte Idee. Russlands Zentralbank-Chef Dmitry Tulin lässt sich zitieren: ‚Gold ist eine 100-prozentige Sicherheit gegen rechtliche und politische Risiken.‘ Um das Gold bezahlen zu können, wird gegenwärtig die Rohöl-Förderung auf einen neuen Rekord angehoben. Da der Iran wegen der US-Sanktionen weniger fördert, kann das Öl zu akzeptablen Preisen verkauft werden, ohne die neuen Partner bei der OPEC zu verprellen. Papiergold ‚reagiert bereits.‘“ Ende Januar vermeldete das World Gold Council nun für das vierte Quartal Rekordkäufe der russischen Notenbank. Im gesamten letzten Jahr summierten sie sich auf 274,3 Tonnen.

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