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Für den Goldmarkt gibt es letztlich nur zwei relevante Preisfaktoren.


In der Presse wird gerne über „safe haven“ und „Dollar“ schwadroniert, nicht völlig unwichtig, aber auf die Dauer vernachlässigbar. Auch negative Realzinsen wirken positiv. Die US-Notenbank ist im Januar auf einen „geduldigen“ Kurs geschwenkt. Steigende Zinsen werden der zinslosen Anlage in Gold absehbar nicht die Attraktivität nehmen. Die geänderte Zinspolitik ist gleichzeitig Ausweis einer Erwartung schwächeren Wachstums. Das sind – wie die 70er-Jahre und das erste Jahrzehnt des aktuellen Jahrtausends belegen – fruchtbare Zeiten für ein Erblühen des gelben Metalls. Bis Ende des letzten Jahrhunderts wurde das Angebotsdefizit auf dem internationalen Goldmarkt noch mit Notenbank-Beständen ausgeglichen. 1998 verständigten sich die Währungshüter der Welt allerdings im „Washingtoner Abkommen“ auf eine Kontingentierung der Verkäufe. Das war das Signal  zum Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung und ein Aufschwung, der den Goldpreis bis über die Marke von 1.800 Dollar katapultierte. Ihre Nachfrage ist neben dem Geschehen am Terminmarkt wegweisend:

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