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Frankfurter Börsenbrief
 
   
Unser Depot Global Momentum Strategy 23 orientiert sich an der Strategie des Frankfurter Börsenbriefs, starke Bewegungen zu identifizieren; zu extrahieren, wo Geld von großen Adressen investiert (werden) wird; Stories zu spielen, die den Nerv der Zeit treffen. Und das weltweit. Asien hat andere Themen als die Wall Street. Europa bearbeitet andere Herausforderungen als Südamerika. Gleich ist aber überall die Dynamik, mit der relevante Sujets in der Finanzwelt begleitet werden. Dabei können starke Trends mitgefahren oder bei reifen Entwicklungen auf Turnarounds spekuliert werden. Bewertung spielt eine untergeordnete Rolle, Timing dafür eine dominante. Wir warten nicht, bis Märkte "faire" Werte erkennen, Spekulationen sollen in naher Zukunft aufgehen.

Das Musterdepot der Global Momentum Strategy 23 wird sich sowohl aus Aktien wie auch aus gehebelten Produkten zusammensetzen. Optionsscheine deshalb, weil auch Ängste Börsen bisweilen gefangen nehmen und wir in altbewährter Weise natürlich nicht unwesentlich Trades auf fallende Kurse einweben werden.

Was bedeutet die 23? Nach Berechnungen des Deutschen Aktieninstituts lag die Rendite eines Anlegers, der 1965 Aktien kaufte und diese 50 Jahre durchhielt, bei 7,8 % pro Jahr. Ziel dieses Musterdepots muss es sein, eine mindestens dreimal so gute Performance zu erzielen. Da wegen des Einsatzes von Optionsscheinen das Risiko naturgemäß deutlich höher ist, solche Papiere immer die Gefahr eines Totalverlustes in sich bergen, muss der Anspruch an die Performance entsprechend steigen. 23 % Rendite über eine ganzes Jahr mag sich für den einen oder anderen Börsianer kommod anhören. Sollte das Ziel aber erreicht werden, hat sich das Kapital schon im vierten Jahr verdoppelt, und im sechsten Jahr verdreieinhalbfacht.

Dieses Musterdepot, welches mit einem virtuellen Betrag von 100.000 € startet, ist mithin nur für spekulativ geneigte Anleger sinnvoll, die Verluste verkraften und ertragen können. Es differenziert sich damit von unserem Invest90-Ansatz, der auf hohe Wahrscheinlichkeiten einer positiven Rendite setzt, die dann aber nicht so hoch ausfällt. Natürlich ist es dennoch nicht nur möglich, sondern auch erwartbar, dass Aktien in beiden Strategien zum Einsatz kommen.

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